Protego-Box & Milestone XProtect unter einer Oberfläche
Ein Bild für viele Videosysteme. Alarme videoverifiziert an die Leitstelle.
Videopilot vereint Ihre Videosysteme in einer Oberfläche: Live-Video, Aufnahmen und ein Arbeitsplatz, an dem Alarme geprüft und per SIA DC-09 an die Leitstelle weitergeleitet werden – nachvollziehbar in jedem Schritt.
Videopilot bündelt Live-Video, Aufnahmen, Alarm-Verifikation und die Anbindung an Leitstellen in einer sicheren, mehrmandantenfähigen Oberfläche – unabhängig davon, welches Videosystem am Standort steht.
Live-Video im Browser, unter 1 Sekunde
Das erste Bild kommt sofort per HLS, danach wechselt der Player ohne Bruch auf WebRTC mit weniger als einer Sekunde Latenz. Mehrere Kameras und Standorte gleichzeitig in flexiblen Rasteransichten.
Schneller Start per HLS, nahtlos auf WebRTC
Zeit-Einblendung direkt im Bild
Frei wählbare Layouts für mehrere Kameras
Kamera-Layouts – auch bei großen Anlagen
Benannte Raster je Anlage: eine Kamera groß, weitere daneben – frei aufgebaut und als Standard gesetzt. Ein Layout startet nur seine eigenen Kameras, damit auch eine Anlage mit vielen Kameras den Videoserver nicht überlastet.
Kacheln direkt im Live-Bild per Drag verschieben und in der Größe ziehen
Nur die Kameras des Layouts werden gestreamt
Standard-Layout je Anlage, umschaltbar per Auswahl
Aufnahmen-Zeitleiste mit Alarm-Markern
Aufzeichnungen auf einer Zeitleiste durchsuchen, Alarme als Marker erkennen und die Wiedergabe aus dem Archiv starten – bei Protego-Boxen aus dem Gerät, bei Milestone aus dem Recording Server.
Zeitleiste mit Alarm-Markern
Archiv-Wiedergabe im selben Player
Alarm-Clips mit Vor- und Nachlauf
Alarm-Verifikation als Arbeitsplatz
Warteschlange, Aufzeichnung und Livebild nebeneinander. Zwei große Aktionen – „Alarm an Leitstelle" oder „Verwerfen" mit Begründungs-Vorlagen – und jede Entscheidung landet im Audit-Log.
Modi je Anlage: sofort, verifizieren, verzögert
Sicherheitsnetz: automatischer Versand, wenn niemand reagiert
Bestätigte Alarme gehen per SIA DC-09 an die Leitstelle – wahlweise als SIA-DCS oder Contact-ID. Zentral konfiguriert und je Anlage anpassbar, mit Übertragungsprotokoll und Wiederholung.
SIA-DCS und Contact-ID
Zentrale Vorgaben, Abweichungen je Anlage
Übertragungsprotokoll und automatische Wiederholung
Bewegungserkennung mit Zonen und Kalibrierung
Die Protego-Box erkennt Bewegung direkt am Standort. Zonen, Linien und Ignore-Bereiche legen fest, wo es zählt; die Perspektiv-Kalibrierung filtert nach Objektgröße – gegen Fehlalarme durch Blätter, Tiere oder Lichtwechsel.
Zonen, Linien und Ignore-Bereiche
Größenfilter über Perspektiv-Kalibrierung
Weniger Fehlalarme, weniger Prüfaufwand
Personen- und Fahrzeugerkennung am Gerät
Optional mit Hailo-KI-Beschleuniger: Die Box erkennt Personen und Fahrzeuge direkt am Standort. Alarm gibt es nur, wenn sich das erkannte Objekt selbst bewegt – ein Schornstein, der wie eine Person aussieht, oder ein parkendes Auto lösen keinen Alarm aus.
Eigenbewegung und Bestätigung über mehrere Bilder
Profile sensibel, normal, streng – je Anlage und Kamera
Kamera lernt bekannte statische Objekte
„Warum dieser Alarm?" – jede Entscheidung nachvollziehbar
Zu jedem Alarm zeigt ein Protokoll Schritt für Schritt, was passiert ist: Bewegung, erkannte Objekte mit Sicherheit und Eigenbewegung, Bestätigung, angewandte Regel, Ergebnis. Auch von der KI verworfene Kandidaten bleiben mit Bild sichtbar – nichts verschwindet stumm.
Zeitstrahl mit Auslösebild und KI-Kästen
„KI-verworfen" als eigener Filter in der Alarmliste
Direkt im Verifikations-Arbeitsplatz
Daueraufnahme nach Wochenplan
Kameras zeichnen nach Plan dauerhaft auf – im Netz des Kunden auf NAS (NFS/SMB) oder die interne NVMe der Box, ohne die Internetleitung zu belasten. Durchsuchen mit Zeitleiste, Shuttle-Rad und Bildstreifen für flüssiges Vor- und Zurückspulen.
Ablage im Kundennetz oder auf dem Server
Mehrere Kameras synchron abspielen
Aufbewahrung je Speicherziel
Archiv in der Cloud mit Fristen je Kunde
Alarmvideos und Aufnahmen bleiben eine einstellbare Zeit auf dem Server, wandern dann in ein S3-Archiv (Wasabi) und werden nach Ablauf der Frist endgültig gelöscht. Altes Material lässt sich weiterhin direkt öffnen.
Fristen global, je Kunde überschreibbar
Abruf über den Server, Schlüssel bleiben intern
Belegung im Monitoring sichtbar
Kein Alarm geht verloren
Jeder Alarm wird in der Sekunde der Auslösung auf der Box gespeichert – auch wenn danach der Strom ausfällt, die Box neu startet oder die Leitung weg ist. Clips werden beim Herunterfahren gesichert, Kamera- und Box-Uhren automatisch per NTP gestellt.
Sofort persistente Warteschlange, Upload mit Bestätigung
Offline-fest, Nachlieferung nach Wiederverbindung
Uhrenwächter für Kameras und Box
Mehrmandantenfähig mit Rechten je Projekt
Jeder Betreiber arbeitet auf einer eigenen Datenbank. Anlagen gehören zu Projekten; Rechte für Live, Aufnahmen, Schalten und Konfiguration vergeben Sie je Projekt – an Nutzer und Gruppen.
Eigene Datenbank je Betreiber
Rechte pro Projekt und pro Aktion
Nutzer und Gruppen kombinierbar
Zeitpläne und Kunden-App
Anlagen manuell oder nach wiederverwendbaren Wochenplänen mit Sonderzeiten scharf und unscharf schalten. Ihre Kunden nutzen dafür eine installierbare Web-App (PWA) – Funktionen je Mandant freischaltbar.
Wiederverwendbare Wochenpläne, Sonderzeiten
PWA ohne App-Store, auf iOS und Android
Schalten, Live und Aufnahmen je Mandant freigebbar
Durchsage, Relais und Kamera-Werkzeuge
Personen vor Ort direkt aus dem Browser über den Lautsprecher der Box ansprechen, Relais schalten, Kameras per ONVIF finden und ihre Uhrzeit synchron halten – alles aus derselben Oberfläche.
Live-Durchsage vom Browser-Mikrofon
Relais-Schaltung (Schalter oder Taster)
ONVIF-Kamerasuche und Zeit-Synchronisation
System-Monitoring auf einen Blick
Ein Dashboard zeigt Anlagen und Boxen, offene Störungen und den Alarmverlauf als Tageschart. Für Server und jede Box werden CPU-Last, Arbeitsspeicher und Speicherplatz laufend angezeigt – Probleme fallen sofort auf.
Kennzahlen: Anlagen online, Kameras, Alarme je Zeitraum
Alarmverlauf als Tageschart, mit häufigsten Typen
CPU, RAM und Speicher für Server und Boxen
Speicher im Detail: was von welcher Anlage wo liegt, gezielt löschen
Einblick
So sieht Videopilot im Betrieb aus
Aufnahmen aus laufenden Anlagen – mit Milestone XProtect und mit der Protego-Box.
Live-Raster: Kameras per Drag-and-drop anordnen, WebRTC unter einer SekundeAlarm öffnen: Clip der Auslösung neben dem Live-BildVerifikation: prüfen, dann weiterleiten oder verwerfenAlle Anlagen mit Zustand, Version und AdressenMonitoring: Anlagen, Alarme, Server, Boxen, SpeicherKunden-App auf dem Handy
Einsatz
Wo Videopilot seine Stärken ausspielt
Überall dort, wo Außenbereiche nachts bewacht werden und jeder Fehlalarm Geld kostet – und trotzdem kein echter Alarm verloren gehen darf.
Baustellen und Freiflächen
Wechselnde Standorte, oft nur Mobilfunk, Wind und Planen im Bild. Die Box arbeitet autark am Standort und schickt nur, was geprüft ist.
Mobilfunk genügt, nur ausgehende Verbindungen
Bewegte Planen und Äste fallen über die Eigenbewegung heraus
Alarme bleiben bei Funklöchern erhalten
Logistik- und Betriebshöfe
Viele Kameras, parkende Lkw und Fahrzeuge, Schichtbetrieb. Profile je Kamera trennen belebte Zonen von ruhigen Bereichen.
Stehende Fahrzeuge lösen keinen Alarm aus, fahrende schon
Profil „streng" für Einfahrten, „sensibel" für Zäune
Zeitpläne für Schicht- und Wochenendbetrieb
Fähren, Häfen und Anleger
Wasser, Spiegelungen und Wetter erzeugen klassisch viele Fehlalarme. Die KI bewertet nur bewegte Bereiche und zeigt jede Entscheidung offen.
Spiegelungen und Wellen ohne Objekt werden verworfen
Nachvollziehbar, warum ein Alarm kam oder nicht
Einbindung vorhandener Milestone-Systeme
Autohäuser und Stellflächen
Reihen geparkter Fahrzeuge, die von der KI erkannt werden, aber keinen Alarm auslösen dürfen – nur Personen und Bewegung dazwischen zählen.
Geparkte Fahrzeuge werden als statisch gelernt
Personen zwischen den Fahrzeugen lösen sofort aus
Alarm-Clip mit Vorlauf für die Leitstelle
Kritische Infrastruktur
Umspannwerke, Wasserversorgung, Funkstandorte: Hier zählen Nachvollziehbarkeit, Ausfallsicherheit und eine saubere Übergabe an die Leitstelle.
SIA DC-09 an die Leitstelle, Störmeldungen inklusive
Manipulationssicheres Audit-Log
Offline-feste Alarme, signierte Updates
Alarm-Verifikation
Jeder Alarm wird gesehen, bevor er die Leitstelle erreicht
Der Verifikations-Arbeitsplatz zeigt Warteschlange, Aufzeichnung des Auslösers und Livebild nebeneinander. Eine Entscheidung braucht einen Klick – und bleibt dauerhaft nachvollziehbar.
Zwei klare Aktionen„Alarm an Leitstelle" oder „Verwerfen" – mit Begründungs-Vorlagen, damit auch unter Zeitdruck sauber dokumentiert wird.
Drei Modi je AnlageSofort leitet direkt weiter, Verifizieren hält den Alarm für die Prüfung zurück, Verzögert gibt ein Zeitfenster zum Eingreifen.
SicherheitsnetzReagiert niemand innerhalb der eingestellten Zeit, wird der Alarm automatisch an die Leitstelle gesendet. Kein Alarm bleibt liegen.
Lückenlos protokolliertWer wann welche Entscheidung mit welcher Begründung getroffen hat, steht im manipulationssicheren Audit-Log.
Warteschlange · 3 offen
Einfahrt · Bewegungvor 12 s
Lager · Linie überschrittenvor 40 s
Tor · Milestone-Ereignisvor 1 min
Aufzeichnung · Auslöser
LivebildLIVE
Alarm an LeitstelleVerwerfen
Modus: verifizieren · Sicherheitsnetz aktiv · Audit-Log
So funktioniert's
In vier Schritten vom Standort zur Leitstelle
Ob Protego-Box oder bestehendes Milestone-System: Die Anbindung folgt demselben Weg und läuft über dieselbe Oberfläche.
Anlage anbinden
Eine Protego-Box kommt ans Netz und meldet sich als „wartend". Bei Milestone XProtect übernimmt ein kleiner Agent am Standort die Anbindung über die Open Network Bridge.
Freischalten und Kameras einrichten
Ein Admin schaltet die Anlage frei – Zugangsdaten werden erst dann vergeben. Kameras per ONVIF finden oder per RTSP eintragen, Zonen und Erkennung einstellen.
Leitstelle und Modus festlegen
SIA-DC-09-Ziel zentral hinterlegen, je Anlage den Modus wählen: sofort, verifizieren oder verzögert. Rechte und Zeitpläne je Projekt vergeben.
Prüfen und weiterleiten
Alarme laufen in der Warteschlange auf, werden mit Aufzeichnung und Livebild geprüft und bestätigt an die Leitstelle übertragen – jede Entscheidung im Audit-Log.
Betrieb
Viele Standorte, ein Betriebsaufwand
Videopilot ist für den laufenden Betrieb vieler Anlagen gebaut: Updates, Inbetriebnahme und Fehlersuche laufen zentral – ohne Fahrt zum Standort.
Signierte Over-the-Air-Updates
Die Box-Software wird signiert ausgeliefert und vor dem Einspielen geprüft. Der Rollout ist gestuft: erst eine Testbox, dann alle Boxen einer Plattform.
Automatischer Rückfall
Meldet sich eine Box nach dem Update nicht innerhalb kurzer Zeit zurück, kehrt sie selbstständig zur vorherigen Version zurück und meldet den Vorgang.
Einfache Inbetriebnahme
Box ins Netz, sie meldet sich als „wartend", ein Admin schaltet sie frei. Auf der SD-Karte liegen keine Zugangsdaten – ein Verlust der Karte gefährdet keine Anlage.
Zentraler Live-Log-Viewer
Die Protokolle aller Boxen an einem Ort – mit Filter, Suche und Live-Mitlauf. Fehler lassen sich eingrenzen, ohne sich auf einem Gerät anzumelden.
Anlagenübersicht
Alle Anlagen mit Erreichbarkeit, Software-Version und IP-Adresse auf einen Blick – inklusive Update-Stand je Box.
Kamera-Zeit synchron
Die Uhrzeit der Kameras wird per ONVIF abgeglichen, damit Zeit-Einblendung, Aufzeichnung und Alarmzeitpunkt zusammenpassen.
Am Standort
Der Videopilot-Agent: ein Programm, jede Plattform
Am Standort arbeitet ein einzelnes, in Go geschriebenes Programm von rund 13 MB – ohne Laufzeitumgebung, ohne Datenbankserver, ohne Container. Dasselbe Programm läuft auf dem Raspberry Pi der Protego-Box, auf der KI-Box mit Hailo-Beschleuniger und als Windows-Dienst direkt neben Milestone XProtect.
Video direkt von der KameraJede Kamera läuft per RTSP in einen Ringpuffer im Arbeitsspeicher. Daraus entstehen Livebild, Alarm-Clips mit Vorlauf, Standbilder und die Bewegungsanalyse.
Schont die SD-KartePuffer und Clips liegen im RAM; auf die Karte wird nur im Notfall geschrieben. Das verhindert den typischen Kartenverschleiß von Dauerbetrieb.
Nur ausgehende VerbindungenDer Agent verbindet sich verschlüsselt zum Server (MQTTS, HTTPS, RTSPS). Am Standort muss kein Port aus dem Internet geöffnet werden.
Offline-festAlarme werden sofort auf dem Gerät gespeichert und nach einer Unterbrechung nachgeliefert – mit Clip, in der richtigen Reihenfolge.
Updates
So kommt eine neue Version auf alle Boxen
Bauen und signierenJede Version wird für alle Plattformen gebaut und mit einem Schlüssel signiert, der den Build-Rechner nie verlässt. Auch ein kompromittierter Server kann keine Software unterschieben.
Erst eine TestboxDie neue Version geht zuerst an eine einzelne Box. Läuft sie dort sauber, folgt die Freigabe für alle Boxen einer Plattform.
Prüfen und tauschenDie Box lädt die Datei, prüft Prüfsumme und Signatur und tauscht das Programm in einem Schritt aus. Die alte Version bleibt als Rückfall liegen.
Startprüfung mit RückfallMeldet sich die neue Version nicht binnen 90 Sekunden beim Server, kehrt die Box selbst zur alten Version zurück und meldet das.
NachvollziehbarJeder Schritt steht im Audit-Log und im Firmware-Bereich. Typische Dauer: rund 10 Sekunden auf dem Pi, rund 30 Sekunden unter Windows.
Umstieg
Der Nachfolger der Protego-Box
Videopilot ersetzt die bisherige Protego-Box-Software vollständig – Box, Server und Bedienoberfläche sind neu gebaut. Bestehende Boxen müssen dafür nicht ausgetauscht werden.
Bisher
Alarme als Folge von Einzelbildern
Milestone über einen eigenen Server angebunden
Prüfung durch Menschen ohne Einblick in die KI-Entscheidung
Mit Videopilot
Alarm-Clips mit Vorlauf und Livebild unter einer Sekunde
Protego-Box, KI-Box und Milestone in einer Oberfläche
Jede KI-Entscheidung als Protokoll nachvollziehbar
Signierte Updates für alle Boxen zentral, mit Rückfall
Umstieg je Standort: Der neue Agent wird einmalig auf die vorhandene Box gespielt, die Box meldet sich am Server und wird freigeschaltet. Kameras, Zonen und Leitstellen-Ziel werden in Videopilot eingerichtet; ab dann laufen alle Updates automatisch.
Für Betreiber
Ihre Mandanten, Ihre Projekte, Ihre Rechte
Videopilot ist von Grund auf mehrmandantenfähig: Jeder Betreiber arbeitet auf einer eigenen Datenbank, gliedert seine Anlagen in Projekte und legt fest, wer was darf.
Saubere MandantentrennungBetreiber sind technisch voneinander getrennt – jeder auf einer eigenen Datenbank, mit eigenem Login-Bereich.
Rechte pro Projekt und AktionLive, Aufnahmen, Schalten, Konfiguration – einzeln vergeben an Nutzer und Gruppen. Effektiv gilt die Summe beider Wege.
Verschiedene Systeme, eine StrukturProtego-Boxen und Milestone-Anlagen liegen in denselben Projekten und folgen denselben Regeln für Verifikation und Leitstelle.
Kunden-App je MandantWelche Funktionen Ihre Kunden in der PWA sehen – Schalten, Live, Aufnahmen – entscheiden Sie pro Mandant.
Betreiber
Ihr SicherheitsdienstEigene Datenbank · eigener Login-Bereich
Protego-BoxModus: verifizieren · Leitstelle SIA DC-09 · online
Anlage
Milestone XProtectModus: sofort · 12 Kameras über Open Network Bridge
Projekt
Standort SüdRechte: Live · Kunden-App: Schalten
Integrationen
Ein Modul je Videosystem
Jedes Videosystem wird über ein eigenes Modul angebunden. Für die Oberfläche, die Verifikation und die Leitstelle spielt es keine Rolle, woher das Bild kommt.
Verfügbar
Protego-Box
Eigene Box auf Raspberry-Pi-Basis, optional mit Hailo-KI-Beschleuniger. Bewegungserkennung, Aufzeichnung, Live-Video, Durchsage und Relais direkt am Standort.
Kameras per ONVIF oder RTSP
Erkennung von Personen und Fahrzeugen am Gerät
Signierte Updates aus der Zentrale
Verfügbar
Milestone XProtect
Bestehende XProtect-Installationen werden über die Milestone Open Network Bridge angebunden – „Milestone als Box". Live, Archiv und Alarme laufen über dieselben Wege wie bei der Protego-Box.
Live und Archiv aus dem Recording Server
Milestone-Alarme in der Verifikations-Warteschlange
Nur ausgehende Verbindungen vom Standort
In Vorbereitung
HxGN dC3 Video
Als weiteres Modul vorgesehen. Die Modul-Architektur ist darauf ausgelegt, zusätzliche Videosysteme anzubinden, ohne Oberfläche oder Alarmweg zu verändern.
Gleiche Oberfläche, gleicher Alarmweg
Anbindung als eigenständiges Modul
In Vorbereitung
Woran wir als Nächstes arbeiten
Diese Punkte sind geplant beziehungsweise als Konzept ausgearbeitet, aber noch nicht Teil des laufenden Betriebs. Wir nennen sie, damit Sie unsere Richtung kennen.
Konzept
KI-Vorprüfung auch für Anlagen ohne KI-Box
Auf Boxen mit Hailo-Beschleuniger läuft die Prüfung bereits am Standort. Für bestehende Anlagen und angebundene Videosysteme soll der Server Alarm-Clips nachträglich auf Personen und fahrende Fahrzeuge prüfen – der Mensch sieht dann vor allem die unsicheren Fälle.
Plan
Hochverfügbare Server-Infrastruktur
Redundanter Betrieb der zentralen Dienste über mehrere Server, damit der Alarmweg auch beim Ausfall einer Maschine erhalten bleibt. Die Boxen verbinden sich bereits heute nur ausgehend – das erleichtert den Umbau.
In Vorbereitung
HxGN dC3 Video als Modul
Anbindung eines weiteren Videosystems nach demselben Muster wie Milestone XProtect – siehe Integrationen.
Entwicklung
Neu in Videopilot
Videopilot wird laufend weiterentwickelt. Die wichtigsten Neuerungen der letzten Wochen:
Cloud-Archiv und Alarm-SicherungAlarmvideos wandern nach einer einstellbaren Zeit in ein S3-Archiv und werden nach Fristablauf gelöscht – Fristen je Kunde. Alarme werden jetzt in der Sekunde der Auslösung gespeichert, auch bei Neustart oder Stromausfall.
Erkennungsprofile und „Warum dieser Alarm?"Die KI prüft, ob sich ein erkanntes Objekt selbst bewegt, bestätigt es über mehrere Bilder und lernt statische Objekte. Jede Entscheidung ist als Protokoll mit Bild nachlesbar.
UhrenwächterKamera- und Box-Uhren werden laufend geprüft und bei Abweichung automatisch per NTP gestellt – damit Alarmzeit, Einblendung und Aufzeichnung übereinstimmen.
Daueraufnahme mit Shuttle-RadAufzeichnung nach Wochenplan auf NAS oder NVMe im Kundennetz, Durchsuchen mit Zeitleiste, Bildstreifen und Shuttle-Rad.
Kunden-App und StörungsmeldungenInstallierbare Web-App für Kunden, Störungen werden erkannt und an die Leitstelle gemeldet, Updates signiert und gestuft.
FAQ
Häufige Fragen
Was passiert, wenn am Standort das Internet ausfällt?
Die Box arbeitet weiter: Sie erkennt Bewegung, prüft mit der KI und speichert jeden Alarm samt Clip sofort auf dem Gerät. Sobald die Verbindung zurück ist, liefert sie alles in der richtigen Reihenfolge nach. Der Ausfall selbst wird als Störung gemeldet.
Und bei Stromausfall oder Neustart?
Ein Alarm wird in der Sekunde der Auslösung dauerhaft gespeichert, nicht erst nach dem Clip. Nach dem Neustart geht er automatisch an den Server. Bei einem geordneten Neustart werden auch die Clips vorher gesichert.
Welche Kameras werden unterstützt?
Jede Kamera mit RTSP-Stream, ONVIF-Kameras lassen sich im Netz automatisch finden. Bestehende Milestone-XProtect-Systeme werden direkt angebunden, ohne dass die Kameras umgezogen werden müssen.
Brauche ich neue Hardware?
Nein, bestehende Protego-Boxen laufen mit dem neuen Agenten weiter. Für die KI-Prüfung direkt am Standort gibt es eine Box mit Hailo-Beschleuniger. Bei Milestone läuft der Agent als Dienst auf dem vorhandenen Server.
Wie werden Fehlalarme reduziert, ohne echte Alarme zu verlieren?
Die KI prüft nur Bereiche mit Bewegung, verlangt Eigenbewegung des erkannten Objekts und bestätigt es über mehrere Bilder. Verworfene Kandidaten verschwinden nicht, sie bleiben mit Bild und Begründung sichtbar. Fällt die KI aus, geht der Alarm im Zweifel durch.
Gibt es Gesichtserkennung?
Nein. Videopilot erkennt, dass eine Person im Bild ist, nicht wer sie ist.
Wo liegen die Videos und wie lange?
Alarmvideos liegen verschlüsselt übertragen auf dem Server, Daueraufnahmen wahlweise im Netz des Kunden. Wie lange sie bleiben, wann sie ins Archiv wandern und wann sie gelöscht werden, stellen Sie je Kunde ein.
Wie kommt ein Alarm zur Leitstelle?
Per SIA DC-09 an Ihr Leitstellensystem. Je Anlage wählen Sie: sofort senden, erst verifizieren oder verzögert mit automatischem Versand, falls niemand reagiert.
Sicherheit
Verschlüsselt, authentifiziert, nachvollziehbar
Alarme und Video sind sensible Daten. Videopilot sichert Transport, Zugriff und Protokollierung – vom Standort bis zur Bedienoberfläche.
Verschlüsselter Transport
Steuer- und Ereigniskanal per MQTTS, Oberfläche und Uploads per HTTPS/TLS. Unverschlüsselte Zugänge sind nach außen geschlossen.
Authentifizierung je Anlage
Jede Anlage meldet sich mit eigenen Zugangsdaten am Broker an und darf nur ihre eigenen Kanäle nutzen. Abgebaute Anlagen werden gesperrt, nicht gelöscht.
Video nur mit Berechtigung
Boxen speisen Video nur mit ihren Zugangsdaten auf eigene Pfade ein; der Browser sieht Live-Streams nur mit kurzlebigen, an den Stream gebundenen Token.
Audit-Log als Hash-Kette
Entscheidungen, Schaltvorgänge und Updates werden verkettet protokolliert. Eine nachträgliche Änderung würde die Kette brechen und sichtbar werden.
Keine Zugangsdaten in Logs
Kamera- und Broker-Zugangsdaten werden in Protokollen zentral maskiert – auch im Live-Log-Viewer bleiben Passwörter verborgen.
Abgewiesene Verbindungen sichtbar
Jeder abgelehnte Verbindungsversuch wird mit Grund protokolliert. Unbekannte oder gesperrte Geräte fallen auf, statt still zu scheitern.
Signierte Software-Updates
Boxen installieren nur Updates, deren Signatur und Prüfsumme stimmen. Der Signaturschlüssel liegt nicht auf dem Server.
Keine Geheimnisse auf der SD-Karte
Neue Boxen tragen keine Zugangsdaten. Sie werden erst nach der Freischaltung durch einen Admin ausgestattet.
Ehrlich eingeordnet: Die genannten Punkte beschreiben die umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen und das Betriebskonzept von Videopilot. Sie sind keine Zusicherung einer Zertifizierung. Für konkrete Compliance-Anforderungen beraten wir Sie gern individuell.
Ihre Videosysteme in einem Bild – und jeder Alarm verifiziert?
Vereinbaren Sie eine Live-Demo und sehen Sie, wie Videopilot Protego-Boxen und Milestone XProtect zusammenführt, Alarme prüfbar macht und an Ihre Leitstelle übergibt.